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27 August 2025 | Compliancy | Platforms

Wie die neuen Kurtaxen im UK Herausforderungen für Buchungsplattformen darstellen

Neue Besucherabgaben werfen bei Plattformen eine Frage auf: Wie lassen sie sich abwickeln?

Die Touristensteuer im UK ist nicht mehr nur eine politische Debatte. Schottland hat ein Gesetz beschlossen. Wales bereitet ein eigenes vor. Städte in England erheben Besucherabgaben bereits über andere Modelle. Die Richtung ist klar: Besucherabgaben kommen. Leider nicht in einem einheitlichen System.

Nehmen Sie Aberdeen als Beispiel. Die Stadt setzt eine Abgabe von 7 Prozent. Der Satz gehört zu den höchsten in Europa. Das zeigt den Willen der Gemeinden, zusätzliche Einnahmen über eine Tourismusbesteuerung zu erzielen.

Für Plattformen ist die Steuer selbst nicht das größere Problem. Der Gast zahlt sie. Die größere Aufgabe ist die praktische Organisation von Compliance über sehr unterschiedliche Regeln.


Die Compliance-Herausforderung für Plattformen

Jede Stadt bedeutet mehr Arbeit. Plattformen müssen:

  • Den richtigen Betrag an der Kasse anzeigen (5 Prozent mit Obergrenze in Edinburgh, 7 Prozent in Aberdeen, 2 £ in Liverpool)
  • Gastspezifische Regeln anwenden (zum Beispiel unterschiedliche Altersbefreiungen je nach Stadt)
  • Zahlungen über unterschiedliche Systeme abwickeln (Portal von Schottland, englische BIDs, künftiger walisischer Prozess)

Gäste erwarten, die richtige Steuer zu zahlen. Unterkunftseigentümer und -verwalter erwarten, dass diese eingetrieben und abgeführt wird. Schlägt eines davon fehl, trägt die Plattform die Schuld. Eine Lösung für jede Stadt ist kein skalierbarer Ansatz.


7 Prozent in Aberdeen: ein hoher Satz, viel Verantwortung

Im August 2025 hat der Stadtrat von Aberdeen beschlossen, eine Abgabe von 7 Prozent einzuführen. Sie kann etwa 6,8 Millionen £ pro Jahr einbringen. Der Rat sagt, dass diese Mittel in die Besucherwirtschaft fließen. Aus Sicht der öffentlichen Hand ist das nachvollziehbar. Der Satz schafft Einnahmen für Veranstaltungen, Förderung und Infrastruktur, ohne kommunale Steuern zu erhöhen. Die Einführung eines Satzes, insbesondere eines vergleichsweise hohen, bringt viel Verantwortung für den Stadtrat mit sich. Die Mittel müssen gut eingesetzt werden.

Traditionell ist die Branche gegen die Einführung solcher Abgaben. Unternehmensverbände warnen, sie könnten die Wettbewerbsfähigkeit schädigen. Branchenverbände der Beherbergung sagen, die Kosten steigen und klare Leitlinien fehlen noch. Aus unserer Erfahrung kommen diese Argumente immer wieder. Sie bleiben aber ohne empirischen Beleg. Kein einziges Reiseziel konnte zeigen, dass eine Touristensteuer die lokale Tourismuswirtschaft tatsächlich geschädigt hat.

Für Plattformen zählt vor allem, dass Gemeinden bereit sind, Sätze zu setzen. Das bedeutet, zusätzliche finanzielle Pflichten zu übernehmen. Dazu gehören Berechnung, Abführung und Berichterstattung. Der Spielraum für Fehler ist gering oder null.


Das größere Bild im UK: drei Modelle in Umsetzung

Aberdeen ist nur ein Teil des Puzzles. Im UK entwickelt sich die Touristensteuer in sehr unterschiedlichen Formen.

  • Schottland führt ein prozentbasiertes System ein. Gemeinden legen den Satz fest. Für Meldungen wird ein nationales Portal genutzt
  • Wales bereitet ein neues Gesetz vor. Es wird Gemeinden die Befugnis geben, eigene Besucherabgaben festzulegen
  • England hat kein Gesetz zur Touristensteuer. Einige Städte nutzen stattdessen Accommodation Business Improvement Districts (ABIDs). Hotels in diesen Gebieten erheben eine feste Gebühr. Meist 1 £ oder 2 £ pro Nacht und Zimmer. Das Geld fließt in einen Fonds, der die Tourismusförderung unterstützt.

Für Plattformen bedeutet das drei Compliance-Modelle in einem Land. Mit unterschiedlichen Formeln, Abgabesystemen und Zeitplänen. Ein einheitlicher Compliance-Prozess unter diesen Bedingungen ist ohne Automatisierung kaum möglich.


Trippz für Plattformen: ein Modell, jeder Markt

Hier kommt Trippz für Plattformen ins Spiel. Plattformen brauchen nicht drei Systeme für drei Modelle. Wir machen aus verstreuten Regeln einen einheitlichen Compliance-Prozess:

Immer aktuell über die API

Wir pflegen jede Regel und jeden Satz. Die LocationTax API hält Plattformen in Echtzeit auf dem Laufenden. Es müssen keine Gesetzesänderungen überwacht und keine Notlösungen codiert werden.

Eine Struktur für jede Steuer

Trippz für Plattformen nimmt die ganze Komplexität auf, die verschiedene Behörden einzeln einführen könnten. Unser einheitliches Datenmodell wandelt diese Unterschiede in einen einheitlichen Datenfeed für Plattformen um.

Abwicklung und Zahlung erledigt

Wir verbinden uns mit den Systemen, die Städte nutzen. Plattformen müssen keine separaten Prozesse für die Steuerabführung bauen.


Mit Trippz für Plattformen gibt es eine klare Antwort auf die Frage, wie das abgewickelt wird: ein Modell für jeden Markt.


Die Wahl ist klar: jetzt vorbereiten oder zurückfallen

Die Abgabe in Aberdeen könnte Schlagzeilen machen. Die größere Geschichte ist die Ausbreitung der Touristensteuer in verschiedenen Formen im UK und darüber hinaus. Plattformen, die warten, riskieren kurzfristige Änderungen, Engineering-Chaos und eventuell Strafen.

Die bessere Option ist, jetzt vorzubereiten. Mit Trippz für Plattformen entfällt der Bau verschiedener Systeme für jede Stadt oder Region. Wir vereinfachen die Regeln. Wir bringen alles in ein Modell. So wird Compliance handhabbar.

Besucherabgaben sind da. Die Komplexität steigt. Trippz für Plattformen macht es einfach.

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