Kanadische Daten bestätigen: Kurtaxe schadet der Besuchswirtschaft nicht
Der Tourismussektor in Kanada entwickelt sich stark. Laut aktuellen Zahlen gaben Besucher im Jahr 2024 mehr als 129 Milliarden CAD aus. Das sind 3,6 Prozent mehr als 2023. Die internationalen Ausgaben stiegen noch schneller, um 8 Prozent. Allein im letzten Quartal des Jahres erreichten die Hoteleinnahmen fast 4,6 Milliarden CAD. Prognosen zeigen, dass die touristischen Ausgaben bis 2029 auf 160 Milliarden CAD steigen könnten.
Diese Ergebnisse stammen aus Provinzen, in denen die Kurtaxe ein fester Bestandteil des Systems ist. British Columbia, Alberta, Ontario und Québec erheben Abgaben auf Übernachtungen, von provinziellen Umsatzsteuern bis hin zu kommunalen Übernachtungssteuern und veranstaltungsbezogenen Zuschlägen.
Ein wiederkehrendes Diskussionsthema
Die Zahlen bestätigen, was wir schon lange sagen. Die Besteuerung von Übernachtungen schadet dem Tourismus nicht. Besucherzahlen und Ausgaben steigen weiter in Regionen, in denen die Kurtaxe etabliert ist. Das Beispiel Kanada ist nicht einzigartig. In Europa und darüber hinaus sehen wir das gleiche Muster.
Wichtig ist, wie die Einnahmen verwendet werden. Wenn die Erträge sinnvoll eingesetzt werden, stärken sie die lokale Wirtschaft und Gemeinschaft. Das bedeutet Investitionen in öffentliche Dienste, Infrastruktur und Initiativen, die die Lebensqualität der Einwohner verbessern. Sie müssen sich nicht nur auf Tourismusmarketing oder Projekte für Besucher beschränken.
Belege für Entscheidungsträger
Für Kommunen, die darüber diskutieren, ob die Kurtaxe Besucher abschrecken könnte, liefert Kanada klare Gegenbeweise. In Toronto zum Beispiel wurde die Übernachtungssteuer erhöht, und trotzdem stiegen die Ausgaben der Besucher um 7 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie. Québec City meldete einen Anstieg der Ausgaben um 10 Prozent, trotz einer der höchsten kombinierten Übernachtungssteuern im Land.
Diese Beispiele zeigen, dass gut gestaltete Kurtaxen sowohl den Einwohnern als auch der Besuchswirtschaft zugutekommen können.
Die Sicht von Trippz
Wir bei Trippz unterstützen transparente und faire Tourismussteuersysteme. Steuern auf Übernachtungen können einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Verwaltung des Haushalts einer Gemeinde leisten. Wenn Sie viele Besucher haben, werden allgemeine Einrichtungen wie Infrastruktur, öffentliche Grünflächen, Abfallwirtschaft usw. stärker belastet. Zusätzliche Einnahmen aus einer Form der Tourismussteuer können zur Verbesserung des lokalen Lebens beitragen, was auch den Besuchern immer zugute kommt. Die neuesten Ergebnisse aus Kanada ergänzen eine wachsende Zahl von Belegen: Tourismussteuern sind keine Bedrohung für den Tourismus. Sie sind Teil eines sinnvollen Ansatzes, der Reiseziele für alle stärker macht.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)