Kurtaxe in England Ein vollständiger Leitfaden

Präzise und aktuelle Informationen zu Touristensteuern und Besucherabgaben in England. Erfahren Sie, was auf nationaler Ebene geplant ist. Sehen Sie, was bereits in Städten wie Manchester und Liverpool gilt. Wir zeigen, worauf Gastgeber und Plattformen als Nächstes achten sollten.

Kurtaxe in England

Erhebt England eine Kurtaxe?

Nein. England erhebt derzeit keine nationale Kurtaxe.

Die britische Regierung hat jedoch vorgeschlagen, lokalen Behörden die Befugnis zu einer Übernachtungsabgabe zu erteilen. Diese Regelung ist noch nicht in Kraft. Unabhängig davon erheben Manchester und Liverpool bereits eine lokale „Business Improvement District“ (BID)-Abgabe. Wo immer eine Abgabe gilt, schreibt das britische Recht vor, sie im Endpreis auszuweisen. Den Gast muss der Gesamtbetrag sofort sichtbar sein. Lesen Sie mehr dazu hier: Kurtaxe und die Preisregeln der CMA.

Für Reisende

Welche Art von Kurtaxe wird vorgeschlagen?

Die britische Regierung führt eine Konsultation über eine neue Übernachtungsabgabe in England durch. Das Ziel ist es, Bürgermeistern die Befugnis zu erteilen, eine lokale Steuer auf Übernachtungen in kostenpflichtigen Unterkünften einzuführen.

Bei Einführung könnte die Abgabe auf Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Ferienwohnungen und Kurzzeitvermietungen wie Airbnb anwendbar sein.

Die Steuer würde lokal festgelegt und verwaltet werden. Nicht die Zentralregierung. Die Einnahmen sollen lokales Wachstum, Verkehr, öffentliche Räume und die Besucherwirtschaft finanzieren. Sie fließen nicht in einen nationalen Tourismusfonds.

Es handelt sich um ein fakultatives Recht. Jeder Bürgermeisterbezirk entscheidet selbst. Die Entscheidung umfasst die Einführung, den Satz sowie die Gestaltung von Befreiungen und Erhebungsregeln.

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Woher kommt das?

Der Vorschlag ist Teil der breiteren Dezentralisierungs- und Wachstumsagenda der Regierung. England stellt seinen Regionen relativ wenige Instrumente zur eigenen Einnahmeerhebung zur Verfügung. Die Besucherabgabe wird als zusätzliche Option für Bürgermeister vorgestellt. Sie dient der Finanzierung lokaler Dienstleistungen und Infrastruktur.

Dies folgt jahrelangen Lobbyarbeiten von Bürgermeistern großer Städte wie London und Greater Manchester. Sie weisen darauf hin, dass die meisten großen europäischen Städte bereits eine Form der Touristensteuer erheben. Organisationen, die Landkreise vertreten, haben ebenfalls neue lokale Einnahmequellen gefordert. Besonders betroffen sind gebietsweise stark frequentierte Regionen wie Devon und Cornwall.

Der Gastgewerbesektor und die Fluggesellschaften widersprechen. Sie argumentieren, dass eine zusätzliche Besucherabgabe zu hohen Mehrwertsteuern und Betriebskosten die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnte. Neue Hotelinvestitionen könnten dadurch abgeschreckt werden.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Die Regierung hat kein Startdatum für eine Abgabe in England festgelegt. Der aktuelle Schritt ist lediglich eine Konsultation.

Die offizielle Konsultation „Overnight visitor levy in England“ dauert 12 Wochen. Sie läuft vom 26. November 2025 bis zum 18. Februar 2026. Anschließend veröffentlicht die Regierung eine Stellungnahme. Sie entscheidet, wie die neuen Befugnisse in Gesetzgebung umgesetzt werden. Wahrscheinlich erfolgt dies durch eine Mischung aus Primär- und Sekundärrecht.

Erst nach Umsetzung dieses Rahmens können einzelne Bürgermeisterbezirke eigene Modelle entwickeln und starten. In der Praxis bedeutet das: Eine tatsächliche Besucherabgabe in England wird voraussichtlich erst mehrere Jahre nach 2026 eingeführt.

Eine „Kurtaxe in England“ ist derzeit nur vorgeschlagen. Sie ist nicht aktiv. Gastgeber und Plattformen müssen noch keine gesetzliche Besucherabgabe erheben. Es lohnt sich jedoch, den Konsultationsverlauf zu beobachten. Achten Sie darauf, welche lokalen Behörden die neuen Befugnisse nutzen.

Zwischenzeitlich erheben einige englische Städte bereits separate lokale Abgaben auf Übernachtungen. Dies erfolgt über Accommodation Business Improvement Districts (ABIDs). Wir behandeln diese unten.

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Unterkunfts-BID pro Stadt

England erhebt derzeit keine nationale Kurtaxe. Manchester und Liverpool verlangen bereits eine nächtliche „City-Visitor“-Abgabe über ihre Accommodation BIDs. Nachfolgend finden Sie Links zu unseren Seiten über die aktuellen Besucherabgaben in jeder Stadt:

Unterkunfts-BID


Kurtaxe in anderen Städten

In mehreren Räten laufen derzeit Gespräche über mögliche ABIDs. Eine Besuchersteuer gibt es aktuell nur in den oben genannten Städten.

ABID-Abgaben im angezeigten Preis

Die ABID-Abgabe ist für jeden Gast innerhalb der Zone verpflichtend. In Manchester beträgt sie 1 £ pro Zimmer und Nacht. In Liverpool sind es 2 £. Sie muss im Endpreis enthalten sein. Der Kunde muss den Betrag vor der Buchung sehen. Das Digital Markets, Competition and Consumers Act 2024 verbietet Drip Pricing. Die CMA interpretiert Kaufaufforderungen weit. Suchergebnisse, App-Banner und Warenkörbe zählen dazu. Die Pflicht gilt an jedem Kontaktpunkt. Sie tritt weit vor dem finalen Checkout ein.

Das hat Konsequenzen für Abgaben, die viele Unterkünfte erst bei Ankunft erheben. Die Erhebung beim Check-in ist eine andere Frage als die Preisausweisung. Die Ausweisungspflicht beginnt beim ersten Preis, den ein Gast sieht. Die Richtlinien der CMA erstrecken die Haftung über die gesamte Handelskette. Dazu gehören Online-Marktplätze und Preisvergleichsseiten. Auch das Unternehmen, das die Unterkunft bereitstellt, ist betroffen. Eine zu spät angezeigte englische Stadtbesucherabgabe ist daher gleichzeitig ein Problem für Plattform und Unterkunft. Unser Beitrag die Preisregeln der CMA für Reisen: was im Endpreis stehen muss erklärt die Anforderungen. Er zeigt, wo die Haftung liegt.

Häufige Fragen von Reisenden

  • Muss ich die Touristensteuer in England zahlen?

    In einigen englischen Städten zahlen Sie eine kleine nächtliche Touristensteuer, wenn Sie in einem Hotel oder Service-Apartment mit einem Accommodation BID übernachten. Diese Abgabe finanziert lokale Veranstaltungen und Stadtentwicklungen. Informieren Sie sich bitte vorab bei Ihrer Unterkunft über die Details.

  • Wie hoch ist die Touristensteuer in England?

    In Manchester beträgt die Touristensteuer 1 £ pro Zimmer und Nacht. In Liverpool sind es 2 £ pro Zimmer und Nacht. Diese Abgaben gelten in den meisten Hotels und Service-Apartments innerhalb der jeweiligen BID-Zone. Prüfen Sie die Details vor der Buchung.

  • Ist die Touristensteuer im Buchungspreis enthalten?

    Nach den britischen Preisregeln muss die Abgabe im Endpreis enthalten sein, den Sie bei der Buchung sehen. Wenn eine Unterkunft sie erst beim Check-in oder Check-out dazuaddiert, entspricht das nicht den Vorgaben der Competition and Markets Authority.

  • Warum erheben diese Städte eine Touristensteuer?

    Manchester und Liverpool nutzen die Touristensteuer zur Finanzierung von Stadtentwicklungen. Sie unterstützt lokale Dienstleistungen und verbessert das Besuchererlebnis. So bleiben beide Destinationen attraktiv und gastfreundlich.

  • Sind Kinder von der Touristensteuer befreit?

    Nein. In beiden Städten wird die Touristensteuer pro Zimmer und Nacht erhoben. Der Satz bleibt gleich. Er hängt nicht von der Anzahl der Personen ab. Auch Kinder sind nicht befreit.

Für Gastgeber

Gästeregistrierung in England

Wo auch immer Sie in Manchester, Liverpool oder einer anderen englischen Stadt Unterkünfte anbieten: Die Gästeregistrierung ist Teil der nationalen Vorschriften. Für jeden Gast ab 16 Jahren müssen Unterkünfte den vollständigen Namen und die Staatsangehörigkeit erfassen. Bei Gästen aus Ländern außerhalb des Vereinigten Königreichs, Irlands oder des Commonwealth benötigen Sie zusätzlich die Passdaten und das weitere Reiseziel. Bewahren Sie diese Aufzeichnungen mindestens 12 Monate auf. Legen Sie sie den Behörden auf Anfrage vor. Gemeinden können weitere Anforderungen stellen. Prüfen Sie dies im Voraus. Sorgfältige Aufzeichnungen erleichtern die Einhaltung der Vorschriften. Sie schützen Ihr Unternehmen. Das gilt überall.

Wie Trippz Sie unterstützen kann
Für Gastgeber

Umgang mit der Touristensteuer

  • Abführung der Touristensteuer

    Sie betreiben ein Hotel, ein Service-Apartment oder eine Pension in den ABID-Zonen von Manchester oder Liverpool? Dann erheben Sie die Unterkunftsteuer von Ihren Gästen. In Manchester sind es 1 £ pro Zimmer und Nacht. In Liverpool sind es 2 £. Nach der Erhebung müssen Sie die Steuer fristgerecht an die lokalen Behörden abführen. Pünktliche Zahlungen sichern Ihre Compliance. Sie tragen dazu bei, dass Ihre Stadt für alle attraktiv bleibt.

  • Ihre Verwaltung für ABID

    Eine strukturierte Verwaltung ist entscheidend. Führen Sie klare und genaue Aufzeichnungen über jede Übernachtung. Dokumentieren Sie jeden Steuerbetrag und jedes Belegstück. Dazu gehören Rechnungen, Quittungen und Gästelisten. Bewahren Sie diese Unterlagen sicher auf. Speichern Sie sie mehrere Jahre. Der Rat kann jederzeit prüfen. Bleiben Sie organisiert. Vermeiden Sie Überraschungen. Zeigen Sie, dass Sie eine verlässliche Unterkunft betreiben.

  • Unterkunftsteuer bei Vermietung über Online-Buchungsplattformen

    Sie vermieten über Airbnb oder Booking.com? Sie bleiben für die Unterkunftsteuer verantwortlich. Die Plattform verwaltet die Buchung. Prüfen Sie trotzdem die Steuerpolitik. Manchmal erhebt und führt die Plattform die Steuer für Sie ab. Manchmal liegt die Pflicht bei Ihnen. Geben Sie die Steuer in Ihrer Anzeige an. Überwachen Sie die Zahlungen aktiv. So erfüllen Sie stets die Vorgaben der Stadt. Der Buchungskanal spielt keine Rolle.

Sie möchten sich keine Gedanken um die korrekte Abführung der Touristensteuer machen? Das ist mit Trippz möglich.

Häufige Fragen von Gastgebern

  • Muss ich die Unterkunftsteuer (ABID) von allen Gästen erheben?

    Ja. Wenn Sie ein Hotel, ein Service-Apartment oder eine qualifizierte Kurzzeitvermietung innerhalb eines Accommodation Business Improvement District (ABID) betreiben, müssen Sie die ABID-Unterkunftsteuer von allen Gästen erheben. Das gilt für Manchester und Liverpool. Die Pflicht gilt für jeden Gast. Nationalität und Buchungskanal spielen keine Rolle.

  • Wie führe ich die eingezogene Unterkunftsteuer (ABID) ab?

    Die eingezogene ABID- oder Unterkunftsteuer müssen Sie an die zuständige Stadtbehörde abführen. Halten Sie sich an die offiziellen Fristen und Richtlinien. Informieren Sie sich regelmäßig bei Ihrem Stadtrat. Beispiele sind der Manchester City Council oder die Liverpool BID Company. So erhalten Sie aktuelle Anweisungen zu Zahlungsfristen und Abläufen.

  • Muss ich die Unterkunftsteuer (ABID) erheben, wenn ich über Airbnb oder Booking.com vermiete?

    Ja. Auch bei Vermietungen über Plattformen wie Airbnb oder Booking.com sind Sie für die korrekte Erhebung der ABID-Unterkunftsteuer verantwortlich. Prüfen Sie, ob die Plattform die Steuer automatisch in den Preis einbezieht und für Sie abführt. Falls nicht, müssen Sie sie selbst erheben und an die Stadtbehörde überweisen. Führen Sie stets klare Aufzeichnungen. So bleiben Sie konform.

Trippz: Die Referenz für die Kurtaxe

Die Kurtaxe wird lokal festgelegt. Die Sätze ändern sich ohne Vorankündigung. Trippz verfolgt jede Änderung und hält die Daten aktuell. Deshalb verlassen sich Reiseplattformen und Property-Software auf Trippz. Dazu gehören Airbnb, Booking.com und Expedia. Sie nutzen das System, um die Kurtaxe zu berechnen und die Gästeregistrierung in jedem Markt durchzuführen.

Trippz: Die Referenz für die Kurtaxe

Wie Trippz aktuell bleibt

Trippz prüft die Vorschriften für die Kurtaxe in jeder Gerichtsbarkeit gegen offizielle Quellen von Gemeinden und dem Bund. Ändert sich ein Satz oder eine Regel, erfolgt die Aktualisierung automatisch. Nicht nach einem festen Prüfzyklus. Reiseplattformen und Softwareanbieter verlassen sich auf diese Überwachung. So bleiben sie in allen Märkten korrekt.

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Eine Steuer-Engine. Jeder Markt.

Sie senden einen Ort. Das System liefert den gültigen Kurtaxe-Satz. Sofort und korrekt berechnet. Reiseplattformen und Property-Software binden diese Berechnung direkt in ihr Produkt ein. Jede Buchung wird korrekt besteuert. Ohne eigene Tarif-Engine zu entwickeln oder zu warten. Dieselbe Logik steckt hinter jedem Satz auf dieser Seite.

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Häufige Fragen zu Trippz

  • Wie können Plattformen und Softwareanbieter Trippz nutzen?

    Trippz bietet Kurtaxen-Inhalte und eine fertige Berechnungsengine über eine API an. Plattformen und Softwareanbieter integrieren präzise Steuerberechnungen in ihr Produkt. Sie müssen keine eigene Satzdatenbank pflegen. Gästeregistrierung und Schnittstellen zu Behörden sind als separate Funktion verfügbar. Dies richtet sich an Anbieter, die diese Funktionen benötigen.

  • Wie hält Trippz die Kurtaxen auf dem neuesten Stand?

    Trippz prüft die abgedeckten Rechtsgebiete gegen offizielle Quellen. Die Kurtaxen werden automatisch aktualisiert, wenn Stadt oder Land sie ändern.


  • Welche Länder und Städte deckt Trippz ab?

    Trippz pflegt Kurtaxe-Daten für eine Vielzahl von Ländern und Städten. Sie finden die vollständige Übersicht in unseren Kurtaxen-Ratgebern.

  • Sind die Daten und die Infrastruktur von Trippz sicher?

    Ja. Trippz ist nach SOC1 Type 2 und SOC2 Type 2 zertifiziert. Die Lösung entspricht der DSGVO. Plattformen und Softwareanbieter integrieren die Kurtaxenberechnung. Sie übernehmen damit kein eigenes Sicherheits- oder Compliance-Risiko.

  • Wer nutzt Trippz für die Kurtaxe?

    Trippz liefert Kurtaxe-Daten und Berechnungen an Reiseplattformen und Property-Software in ganz Europa. Dazu zählen Airbnb, Booking.com und Expedia. Die gleiche Infrastruktur, die Buchungen auf den größten Reiseplattformen unterstützt, steht jedem Plattform- oder Softwareanbieter über die API zur Verfügung.

Haben Sie eine Frage zu Trippz für Gastgeber?